Rückblick auf das GIHK-Werkstatttreffen
Am 1. Oktober 2026 kamen die Akteurinnen und Akteure des GIHK einschließlich der Stadtverwaltung zum gemeinsamen Werkstatttreffen zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Informationen, der Austausch über die laufenden Projekte und künftige Termine.
Zum Auftakt gab es wichtige Informationen zu den laufenden Förderverfahren und organisatorischen Themen. Unter anderem wurde über die neue Ansprechpartnerin bei der SAB, aktuelle Auszahlungsbescheide und notwendige Änderungsanträge informiert. Auch die anstehenden Vor-Ort-Überprüfungen sowie die Vorgaben für die Öffentlichkeitsarbeit und die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten waren Thema.
Auf den GIHK-WhatsApp-Kanal als eine weitere Möglichkeit, Informationen und Materialien schnell zu teilen, wurde hingewiesen. Alle Beteiligten sind eingeladen, den Kanal weiterzuempfehlen und relevante Inhalte dafür zur Verfügung zu stellen, da hier die geleistete Projektarbeit einmal mehr gezeigt werden kann. Außerdem ist die nächste Ausgabe des GIHK-Newsletters für Ende Oktober geplant. Ein neuer GIHK-Flyer ist ebenfalls in Auftrag gegeben und wird nach dem Druck an alle Beteiligten verteilt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der zukünftigen Ausrichtung der Förderung. Aus dem ESF+-Workshop im Juni ergeben sich neue Anforderungen an die Verzahnung investiver und nicht-investiver Maßnahmen. Gleichzeitig sollen die dringendsten Bedarfe in den Blick genommen werden.
Darüber hinaus wurde über die Beteiligung am Gründungsprozess der LAG Gemeinwesenarbeit Sachsen berichtet. Die Einbindung von Ministerien eröffnet dabei weitere Möglichkeiten, die Sichtbarkeit gemeinwesenorientierter Arbeit zu stärken und Informationen sowie Bedarfe direkter in entsprechende Strukturen einzubringen.
Besonders anregend wurde es beim Austausch über die einzelnen Projekte. Die vergangenen Monate waren geprägt von zahlreichen Veranstaltungen, neuen Angeboten und sichtbaren Fortschritten.
Bei der Einzelmaßnahme „HY l(i)ebt Gesundheit“ des vbff standen unter anderem die Vintage-Runaway-Fashion-Show und die Entstehung eines Walipini im Mittelpunkt. Gleichzeitig bringt der laufende Umbau einige Herausforderungen mit sich und hat unter anderem zu Verzögerungen in der Umsetzung geführt.
Beim Sportclub sind im Rahmen von „HY l(i)ebt Sport“ die Angebote an Grund- und Oberschulen nach den Ferien erfolgreich wieder angelaufen. Auch die stärkere Anbindung an den Frauentreff zeigt Wirkung: Schnupperangebote und das Ausweichquartier des Vereins werden inzwischen besser angenommen. Die hohe Beteiligung von Projektteilenehmenden am CITYLauf war ebenfalls sehr erfreulich. Gleichzeitig bleibt die Frage spannend, wie künftig auch Männer mit Migrationshintergrund besser erreicht werden können.
Das Projekt „HY l(i)ebt (Un)Bekanntes“ der Kulturfabrik blickt auf zahlreiche erfolgreiche Aktionen zurück. Die Müllsammelaktion mit rund 100 Beteiligten, der Regionalmarkt, das Fahrende Café im Rahmen der Gedenkwoche und die Kinderstadt waren wichtige Höhepunkte. Das Format „Raus jetzt!“ soll ebenfalls im kommenden Jahr wieder aufgegriffen werden. Aktuell laufen außerdem die Vorbereitungen für den lebendigen Adventskalender und das Vorlesefest.
Seitens der AWO mit „HY l(i)ebt Jugend“ konnte dieses Mal leider keine Teilnahme erfolgen, doch die GIHK-Werkstatt gab einen kleinen Einblick ins Projektgeschehen. Die mobile Jugendarbeit konnte ihre Kontakte weiter ausbauen und in Kooperation mit dem Jugendclubhaus und der GIHK-Werkstatt ein Volleyballturnier ausrichten.
Das ZCOM war aufgrund des beendeten Projektes „HY l(i)ebt Digitales – Makers for Future“ auch nicht mehr vertreten. Die Nacharbeiten befinden sich inzwischen in der Abschlussphase.
Da die Stärke des GIHK in der Zusammenarbeit und Vielfalt der Projekte liegt, sind gemeinsame Vorhaben jederzeit willkommen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit bei Jugendturnieren soll fortgesetzt und ausgebaut werden. Auch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen rund um das Fördergebiet bzw. einzelne Quartiere stehen im Raum. Potenzial bietet hier das Jahr 2027, in dem sich die Grundsteinlegung der Neustadt Hoyerswerdas zum 70. Mal jährt.
